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Bericht Projektwoche Segeln 2011

"Projekt - Segeln am Inheidener See"

Das Schuljahr nähert sich dem Ende und die Projektwochen haben begonnen. Wir haben das Projekt Segeln am Inheidener See gewählt und kamen glücklicherweise hinein. Das  Projekt stand unter der Leitung von Heinz Brandt, ein sehr netter Lehrer. Außerdem hatten wir noch zwei nette junge Segeltrainer namens Cordula und Lukas, die uns zeigten, wie alles funktioniert und uns immer geholfen haben. Klaus-Dieter Lachmann, der Vorsitzende des Segelclubs Inheiden, sorgte immer für riesen Spaß und gute Verpflegung.

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Am ersten Tag hatten wir uns schon gefreut segeln zu können, aber leider war der Wind nicht stark genug, um schnell auf dem Wasser voran zu kommen. Für die Kleineren, die mit den „Optis“ segelten, war der Wind ausreichend. Es fielen sogar schon einige ins Wasser. Für die „Korsare“ und die „Europes“ war der Wind einfach zu schwach. Stattdessen wurden wir  in die Theorie des Segelns eingewiesen und es wurde uns gezeigt, wie der Aufbau der jeweiligen Segelboote aussieht. Gegen 13 Uhr gab es dann Mittagessen und danach konnten wir nach Hause gehen. Trotz dem schwachen Wind, freuten wir uns schon auf den nächsten Tag.

Der zweite Tag begann besser, da wir ordentlichen Wind hatten. Diesmal ging es schneller auf dem Wasser voran und wir hatten alle einen riesen Spaß. Diesmal konnten „Optis“, „Korsare“ und „Europes“ auf dem Wasser segeln. Nach dem Segeln durften wir in den See springen, uns abkühlen und eine Runde schwimmen. Je nachdem wie stark die Sonne war, konnten wir uns auch noch sonnen. Wie am Tag zuvor gab es wieder ein fantastisches Mittagessen. Klaus machte uns 80  leckere Hamburger, die auch alle aufgegessen wurden.

Am dritten Tag war der Wind nicht ganz so stark, wie am Tag zuvor. Aber wir durften sogar selber  Ruder gehen (Wir sind nicht bescheuert, das ist korrekte Segelsprache). Da es aber immer noch einige Probleme mit dem Ab- und Anlegen gab, haben Cordula und Lukas uns das in einer weiteren Theroiestunde erklärt und uns mit den Vorfahrtsregeln vertraut gemacht. Außerdem zeigten sie uns noch kleine Filme über Jugendprofisegler. Dann ging der Tag auch wieder leider schnell zu Ende und zum Schluss gab es lecker Pizza.

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Tag vier war ein wirklich sehr, sehr windiger Tag. Die Windstärke betrug 3 bis 4 bft, in Böen 5! Es schien ein Unwetter aufzutreten. Somit war es für uns Anfänger unmöglich weiterzusegeln. Vor allem mit den „Optis“ und den „Europes“ ist es bei diesem Wind schwer zu segeln. Die meisten von uns fielen einmal oder sogar mehrmals ins Wasser hinein. Bei dem Regen, der nach dem Anlegen  aufgetreten war, haben wir beschlossen die ganzen Boote reinzuholen und abzubauen.  Trotz dem schlechten Wetter hatten wir doch alle unseren Spaß gehabt.

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Tag fünf war nun leider unser letzter Tag. Das Wetter war wieder nicht so gut. Es regnete, aber genug Wind zum Segeln war da. Normalerweise wäre Tag vier unser letzter Tag am Inheidener See gewesen, aber weil uns das Segeln so viel Spaß machte, nahmen wir noch einen Tag mehr dazu. Unser letzter Tag ging schon etwas früher zu Ende, da in der Ernst-Ludwig-Schule das Sommerfest stattgefunden hat. Wir denken, dass einige, die oft ins Wasser fielen, erstmals genug vom Segeln  haben. Alle Boote wurden zum Abschluss nochmal richtig geputzt und aufgeräumt. Dann gab es wieder lecker Essen und wir durften nach Hause gehen.

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Wir fanden die Projektwoche „Segeln am Inheidener See“ wirklich gut. Am Anfang lernten wir uns alle kennen und verstanden uns gut. Alle arbeiteten als Team zusammen. Jeder hat mitgeholfen und mit angepackt. Drei von uns konnten schon vorher segeln und wir anderen waren Anfänger, aber mit der Zeit lernten wir das  Segeln und hatten Spaß daran. Einige von uns haben Interesse am Segeln gefunden und würden in ihrer Freizeit segeln oder einen Segelschein machen. Wir finden, dass wir in kein besseres Projekt hätten kommen können. In unseren Augen war dieses Projekt das Beste. Man konnte viel Erfahrung sammeln. Was wir auch gut fanden, dass wir auch mal schwimmen durften und uns sonnen durften. Alles verlief immer entspannt ab. Ohne Hektik und ohne Stress. Diese Projektwoche war fast wie ein Kurzurlaub. Das meiste haben wir dem Vereinsvorsitzenden Klaus zu verdanken, weil er uns die Boote zur Verfügung gestellt hat und uns immer mit liebevoll zubereitetem Essen versorgt hat. Es war eine schöne Zeit.

Sarah Lotze, Madeline Flor und Linda Bommersheim - Schülerinnen der Ernst-Ludwig-Schule in Bad Nauheim