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Newsletter 01/07 des Deutschen Segler-Verbandes eV
Inhalt: - Mitteilungen des Deutschen Segler-Verbandes I-2007
- zur Information Ihrer Vereinsmitglieder –
01. WM-Gold und Bronze für Deutschland 02. Audi Chiemsee Champions Week 2007 03. Jugendförderung bei IMS- und ORC-Club-Regatten 04. Yardstick 2007 05. Go for speed – Training für Seesegler 06. IMS-Weltmeisterschaft 2007 07. Windmessanlage für Regattaveranstalter 08. Fonds zum Erhalt klassischer Yachten 09. United Internet Team Germany in Berlin 10. Neue Jugendobleute 11. Grünes Band 2007 12. Sonderaktion Jugendboard für DSV-Vereine 13. Ehrung für gute Ausbildung 14. ISAF-Jugendweltmeisterschaft 2007 15. Segeln als Kampfsport? Neuer DSV-Zusatz zu WR 68 16. Sicherheitstraining für Regattasegler 17. Mitarbeit beim Gewässerschutz 18. Clubsegeln liegt im Gender Mainstream 19. Rekordversuch zum ISAF-Jubiläum 20. Gratulation zum runden Geburtstag 21. Sicherheit in der Sportschifffahrt
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- 01. WM-Gold und Bronze für Deutschland
Julian Autenrieth vom Bayerischen Yacht-Club hat die Weltmeisterschaft der Optimist-Dinghy-Klasse in Montevideo, Uruguay, gewonnen. In einem dramatischen Finale sicherte sich der Schüler den Titel mit zwei Punkten Vorsprung vor seiner härtesten Konkurrentin Griselda Khng aus Singapur. Dritter im Feld der 228 Teilnehmer aus 62 Nationen wurde Edgar Diminich aus Ecuador. Mit Julian Autenrieth geht der Titel zum zweiten Mal in Folge nach Deutschland. Im Jahr 2005 hatte Tina Lutz vom Chiemsee Yacht Club die Opti-WM gewonnen. Im zusätzlich ausgetragenen Team Race der aktuellen Weltmeisterschaft zeigten die Deutschen ebenfalls Spitzenleistungen und holten hinter Singapur und Peru Bronze. Zu diesem Erfolg trugen neben Julian Autenrieth die Opti-Segler Hans-Eike Jacobs (TSV Schilksee), Fabian Kaske (Bayerischer Yacht-Club), Jens Marten (Segelclub Eckernförde) und Svenja Weger (Potsdamer Yacht Club) bei.
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- 02. Audi Chiemsee Champions Week 2007
Im Herbst wird in Bayern ein sportliches Großereignis ausgetragen: die gemeinsame Internationale Deutsche Meisterschaft aller olympischen Segelklassen – kurz "Audi Chiemsee Champions Week 2007". Ausrichter sind acht DSV-Vereine, die zu dem vom 30. September bis zum 6. Oktober veranstalteten Event rund 1000 aktive Segler und 15.000 Zuschauer erwarten. Parallel dazu läuft die offene Deutsche Meisterschaft der Paralympics-Klasse 2.4mR. Zum Abschluss der Audi Chiemsee Champions Week gibt es für die Top Ten jeder Klasse spannende Finalwettfahrten direkt vor Publikum und Medienvertretern. Neben Audi haben die Ausrichter die Sponsoren Musto, Schön Kliniken, UBS und T-Systems für das Event gewinnen können. Weitere Infos: www.audi-chiemsee-champions-week.de.
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- 03. Jugendförderung bei IMS- und ORC-Club-Regatten
Der DSV-Ausschuss Seeregatten hat eine Empfehlung für IMS- und ORC-Club-Regatten verfasst, die Regattaveranstalter zur Jugendförderung in ihre Ausschreibungen aufnehmen können. Nach der empfohlenen Formulierung wird Eignern, die Jugendliche bis zum vollendeten 15. Lebensjahr an Bord nehmen, eine Überschreitung des Crewgewichtes um 50 kg zugestanden. Da IMS und ORC-Club den Einfluss des Mannschaftsgewichts auf die Bootsgeschwindigkeit unter verschiedenen Bedingungen sehr genau berechnen, entsteht aus dieser Überschreitung eine leichte Zeitgutschrift für die Yacht. Die Regel ist nicht verpflichtend. Sie kann aber dafür genutzt werden, Jugendlichen den Einstieg in die Regattaszene zu erleichtern.
Die DSV-Jugendregel für IMS- und ORC-Club-Regatten im Wortlaut: "Das im Messbrief angegebene Crewgewicht darf um 50 kg überschritten werden, wenn Crewmitglieder an Bord sind, die ihr 15. Lebensjahr nicht vor dem 1. Mai der laufenden Regattasaison vollendet haben. Diese Regel gilt nicht für Meisterschaften."
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- 04. Yardstick 2007
Die aktuellen Yardstickzahlen sowie eine Erläuterung des Handicap-Systems stehen online auf der Homepage www.kreuzerabteilung.org. Die Druckversion wird mit dem nächsten DSV-Intern an alle Vereine versandt.
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- 05. Go for speed – Training für Seesegler
Die Regatta Vereinigung Seesegeln bietet wieder das vom DSV ins Leben gerufene Training "Go for Speed" an. Teilnehmen können alle Seesegler, die sich auf die Regattasaison vorbereiten möchten – ganz gleich, ob sie schon zu einer Crew gehören oder noch auf der Suche nach einer Yacht sind. Nach zwei Theorieeinheiten Anfang Februar folgen im April und Mai zwei Praxistrainings auf dem Wasser. Im vergangenen Jahr waren alle Termine gut besucht, eine rechtzeitige Anmeldung ist deshalb ratsam. Weitere Details und Meldeformulare gibt es auf der Homepage www.goforspeed.de. Wassertraining 1: 20. und 21. April, ca. 09.00-16.00 Uhr, Kiel-Schilksee und Strander Bucht. Programm: Startübungen, Tonnenmanöver, Spinnaker-Trimm und -Handling. Wassertraining 2: 5. Mai, ca. 9.00 -16.00 Uhr, Bremerhaven, Programm: wie Training 1
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- 06. IMS-Weltmeisterschaft 2007
Die Veranstalter der IMS-Weltmeisterschaft 2007 in Hankö/ Norwegen haben alle Informationen zu der Regatta auf einer Homepage veröffentlicht. Die Adresse: http://www.kns.no/Norsk/REGATTA/IMS_World_Championship/.
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- 07. Windmessanlage für Regattaveranstalter
DSV-Vereine, die in der Saison 2007 Regatten veranstalten, können sich dafür von der Herman Gotthardt GmbH mobile Windmessanlagen leihen. Als Gegenleistung erwartet der Anbieter, dass die Regattaveranstalter in ihrem jeweiligen Programmheft eine Anzeige in der Größe von mindestens 1/4-Seite veröffentlichen. An den Versandkosten beteiligen sich die Vereine mit 40 Euro. Während der Regatten steht ein Mitarbeiter der Firma für Beratung telefonisch zur Verfügung. Insgesamt stellt der Generalvertreter des Herstellers Nexus Marine den DSV-Vereinen drei Windmessanlagen. Diese enthalten folgende Komponenten: NX2-Windmess-Geber, NX2-Kompass-Geber, NX2-GPS-Antenne, NX2-Server mit NX2-Multi-Control-Instrument, Akkupack und PC-Software. Die Geber sind an einem Alu-Mast (Rohrgerüst mit 25-30mm Durchmesser) von ca. 2,5 m Länge montiert. Weitere Informationen und Kontakt: Hartmut Pflughaupt, Herman Gotthardt GmbH, Tel. 040 / 85 15 05-62.
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- 08. Fonds zum Erhalt klassischer Yachten
Der Freundeskreis Klassische Yachten hat einen Restaurierungsfonds gegründet, um bei der Restaurierung von hochwertigen Klassikern fachlichen Rat und wissenschaftlichen Beistand finanzieren zu können. Die Arbeit des Fonds wird durch ein ehrenamtliches Komitee koordiniert, das sich aus Vertretern der Bootsbaubranche, musealer Einrichtungen und des Freundeskreises zusammensetzt. Angaben zum Spendenkonto sowie weitere Infos stehen im Web unter www.restaurierungsfonds.de.
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- 09. United Internet Team Germany in Berlin
Zur Eröffnung des vom 2. bis zum 4. März in Berlin veranstalteten Jugendseglertreffens 2007 wird ein Mitglied des deutschen America's-Cup-Projekts einen Gastvortrag halten. Außerdem treffen sich die Delegierten der DSV-Vereine in Arbeitskreisen und zur Plenumssitzung, auf deren Tagesordnung unter anderem die Wahl des Jugendobmannes steht. Die Broschüre zum Jugendseglertreffen mit Programm, Tagesordnung etc. wurde Anfang Februar an alle DSV-Vereine versandt.
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- 10. Neue Jugendobleute
In zwei Landesseglerverbänden wurden im Januar Jugendobleute neu gewählt, die damit automatisch Mitglied im DSV-Jugendsegelausschuss sind: Mecklenburg-Vorpommern: Dirk Menzel, Yachtclub Wismar 61 Nordrhein-Westfalen: Mona Küppers, Segelsportgemeinschaft "Stormvogel" Steinfurt
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- 11. Grünes Band 2007
Der Wettbewerb um "Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein" der Dresdner Bank und des Deutschen Olympischen Sportbundes wird dieses Jahr erneut ausgeschrieben. Vereine aus mehr als 50 Sportverbänden haben die Chance, die mit einer Förderprämie von 5000 Euro verbundene Auszeichnung für ihre am Leistungssport orientierte Nachwuchsarbeit zu erhalten. DSV-Vereine können sich bis zum 31. Juli 2007 (es gilt der Eingang in der DSV-Geschäftsstelle) bewerben. Die Bewerbungsunterlagen lagen dem Ende Februar per Post versandten DSV-INTERN I-2007 bei (je ein Exemplar pro Verein).
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- 12. Sonderaktion Jugendboard für DSV-Vereine
DSV-Vereine können bis Ende April das aktuelle DSV-Surf-Jugendboard "BIC Techno 293 One Design" zum Sonderpreis von 749 Euro erhalten. Das Board ist sehr gut für die Nachwuchsarbeit im Verein bis zur Hinführung zur olympischen Klasse RS:X geeignet und kann zudem für die Anfängerausbildung genutzt werden. Ein Bestellformular und eine allgemeine Information zum Board kann über die DSV-Geschäftsstelle (E-Mail:
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
oder Tel. 040/63 20 09-74) angefordert werden.
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- 13. Ehrung für gute Ausbildung
Der Seglerrat hat im Rahmen der Initiative "Gemeinschaftsprojekt Vereinsausbildung" eine vom DSV-Präsidium vorgeschlagene, neue Auszeichnungsordnung verabschiedet. Damit können künftig DSV-Vereine geehrt werden, die ihren Mitgliedern eine hochwertige Ausbildung bieten. Mit der Auszeichnung erhalten die Clubs eine DSV-Plakette für erfolgreiche Ausbildung im Verein, eine Urkunde sowie eine Flagge. Mit diesen Mitteln können die Vorstände aktiv Mitgliederwerbung betreiben und überzeugend gegenüber Partnern aus Wirtschaft und Verwaltung auftreten. Kleinere Vereine haben die gleiche Chance auf die Auszeichnung, weil bei der Bewertung die Aktivitäten im Verhältnis zur Größe des Vereins gesetzt werden. Zur Ausbildung zählen dabei nicht nur direkte Vereinsangebote wie Jugendtrainings oder Führerscheinkurse, sondern auch ein mittelbares Engagement des Vereins, wie zum Beispiel das Entsenden von Mitgliedern zu externen Fortbildungen. Entscheidend ist jeweils ein Zeitraum von zwei Jahren. Erstmalig werden Maßnahmen und Qualifikationen vom 1. Juli 2005 bis zum 30. Juni 2007 berücksichtigt. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2007. Weitere Informationen sowie ein Bewerbungsformular sind auf der Homepage www.dsv.org in der Rubrik „Schulung“ unter dem Stichwort „Bewerbung Auszeichnung“ erhältlich.
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- 14. ISAF-Jugendweltmeisterschaft 2007
In Kingston/Kanada wird vom 12. bis zum 21. Juli die ISAF-Jugendweltmeisterschaft ausgerichtet. Startberechtigt sind Jugendliche der Jahrgänge 1989 und jünger. Zu der Regatta kann jeder nationale Verband nur eine Meldung pro Disziplin abgeben, deshalb müssen sich die deutschen Teilnehmer bei den unten aufgeführten Regatten qualifizieren. In den Zweihandklassen können sich nur Crews qualifizieren, die gemeinsam an den Ausscheidungsregatten teilgenommen haben. Insgesamt müssen in jeder Klasse mindestens drei gültige Wettfahrten zustande kommen. Für die Qualifikation im 29er und im Laser Radial werden die jeweiligen Ergebnisse (Punktzahlen) der unten aufgeführten Regatten addiert, zusätzliche „Streicher“ gibt es nicht. Für eine Nominierung im Hobie Cat 16 ist bei der Qualifikationsregatta ein Ergebnis in der ersten Hälfte erforderlich. Die endgültige Entscheidung über die Besetzung des DSV-Teams für die JWM behält sich der DSV vor. Für die DSV-Teilnehmer der JWM ist ein gemeinsames Vorbereitungstraining in Kiel-Schilksee geplant (Laser und RSX 21.-24. Juni, 29er und Hobie 17.-20. Juni).
Qualifikationsregatten für die ISAF-Jugendweltmeisterschaft 2007:
Segelsurfen männlich und weiblich auf Neil Pryde RS:X: 23.05.-27.05.07, Ijsselmeer, Medemblik/Niederlande, Holland-Regatta
Zweihand männlich und weiblich auf 29er: 04.05.-06.05.07, Ammersee, Dießen, Skiffmania. 26.05.-28.05.07, Ostsee, Kiel-Schilksee, Pfingstbusch/YES
Einhand männlich auf Laser Standard: 02.06.-08.06.07, Hyères/Frankreich, Junioren-EM
Einhand weiblich auf Laser Radial: 11.05.-13.05.07, Ijsselmeer, Hoorn/Niederlande, Europa Cup. 26.05.-28.05.07, Ostsee, Kiel-Schilksee, Pfingstbusch/YES
Katamaran – Multihull open – auf Hobie Cat 16 (JWM mit Spinnaker): 12.05.-13.05.07, Ostsee, Hohwacht, Hohwachter Hobie
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- 15. Segeln als Kampfsport? Neuer DSV-Zusatz zu WR 68
Das DSV-Präsidium hat beschlossen, zu Regel 68 der Wettfahrtregeln Segeln folgenden Zusatz des DSV aufzunehmen: "Grundlegender Zweck dieser Wettfahrtregeln ist die Vermeidung der Berührung zwischen Booten. Teilnehmer willigen mit Ihrer Teilnahme in keinen Haftungsausschluss ein, auch nicht bei geringfügigen Regelverletzungen." Regattaveranstalter sollten sowohl in der Ausschreibung als auch in der Segelanweisung die Geltung der Wettfahrtregeln inklusive der Zusätze des DSV festlegen. Das Ziel ist, mit dem beschlossenen DSV-Zusatz zu verdeutlichen, dass es sich beim Regattasegeln nicht um Kampfsport handelt. In der Vergangenheit haben sich Fälle gehäuft, in denen Gerichte und Versicherungen die gegenseitige Haftung zwischen Regattateilnehmern verneint haben. Sie berufen sich dabei auf ein Urteil des Bundesgerichtshofes, das die allgemein anerkannten Grundsätze zur Inkaufnahme von Schädigungen bei regelgerechtem Kampfspiel grund-sätzlich für anwendbar hält auf „Wettkämpfe mit nicht unerheblichem Gefahrenpotential, bei denen typischerweise auch bei Einhaltung der Wettkampfregeln oder geringfügiger Regelverletzung die Gefahr gegenseitiger Schadenszufügung besteht". Insbesondere das OLG Karlsruhe hat diesen Grundsatz auf den Segelsport angewandt und wegen der ver-meintlichen Gefährlichkeit des Segelns einen stillschweigenden Haftungsausschluss der Teilnehmer untereinander unterstellt. Gemeinsam mit anderen Oberlandesgerichten hält der DSV die Anwendung dieser Grundsätze auf den Segelsport für falsch. Die Wettfahrtregeln Segeln beinhalten umfang-reiche und eindeutige Regeln, wie sich Boote in einer Wettfahrt zu verhalten haben, damit es nicht zu einer Kollision und damit zu einem Schaden kommt (Regeln 10-19 WR). Beim Einhalten dieser Regeln kann es daher typischerweise gerade nicht zu Schadenszufügungen kommen. Verstöße gegen die Ausweichpflichten führen zu einer Disqualifikation oder Bestrafung des Teilnehmers, selbst wenn es zu keiner Berührung gekommen ist. Wenn es doch zu einer Berührung mit Schaden kommen sollte, kann sogar derjenige bestraft werden, der Wegerecht hat (Regel 14 WR). Dies zeigt, dass das Regelwerk im Segelsport eindeutig auf die Vermeidung von Berührungen ausgerichtet ist und die vom BGH aufgestellten Grundsätze zur Haftungsfreistellung auf den Segelsport keine Anwendung finden können.
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- 16. Sicherheitstraining für Regattasegler
Die Kreuzer-Abteilung des DSV hat ihr Angebot an Sicherheitstrainings erweitert, weil neben Fahrtenseglern inzwischen viele Regattasegler das Seminar nutzen. Die Crews von einigen Hochseeregatten wie zum Beispiel dem „HSH Nordbank Blue Race“ müssen gemäß den ISAF Special Regulations die Teilnahme an einem ISAF-zertifizierten Sicherheitsseminar nachweisen. Deshalb vergibt die Kreuzer-Abteilung des DSV jetzt unter bestimmten Voraussetzungen das ISAF-Zertifikat. Für die Ausstellung sind die Teilnahmebescheinigung am KA-Sicherheitstraining, ein Sportbootführerschein See, ein Seefunkzeugnis, ein Passbild sowie ein Kostenbeitrag von 12 Euro erforderlich. Weitere Informationen zu den Seminaren unter www.kreuzer-abteilung.org. Anerkannte Ausrichter von ISAF-zertifizierten Sicherheitsseminaren sind außerdem die Hanseatische Yachtschule Glücksburg, der Kieler Yacht-Club, der Fachverband Segeln Bremen, die Nordische Segelschule sowie die Segel-Kameradschaft Unterbacher See.
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- 17. Mitarbeit beim Gewässerschutz
Der DSV hat allen Landesseglerverbänden empfohlen, den für die Umsetzung der EU-Wasserrahmen-Richtlinie zuständigen Landesbehörden ihre Mitarbeit anzubieten. Damit können mögliche negative Auswirkungen der Richtlinie auf den Segelsport vermieden werden. Die EU-Wasserrahmenrichtlinie zielt auf eine Neuordnung des europäischen Wasserrechts und auf einen europaweiten Grund- und Oberflächengewässerschutz. Die Richtlinie ist bereits in die nationalen Wassergesetze eingearbeitet. Der verwaltungstechnische Aufbau so genannter Flussgebietsgemeinschaften wurde abgeschlossen und die Bestandsaufnahme der Gewässer überwiegend beendet. Nun werden die Behörden die einzelnen Gewässerbereiche verschiedenen Kategorien zuordnen, ökologische Ziele festlegen und notwendige Maßnahmen erarbeiten.
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- 18. Clubsegeln liegt im Gender Mainstream
Im Clubsegeln wird das ausgewogene Verhältnis von Mädchen zu Jungen zunehmend Wirklichkeit. Das hat eine statistische Untersuchung des DSV ergeben. Je jünger die Mitglieder, desto größer ist der Anteil der weiblichen Mitglieder in den deutschen Segelvereinen. Bei den Kindern und Jugendlichen (bis 19 Jahre) beträgt das Verhältnis 65 Prozent Jungen zu 35 Prozent Mädchen. Bei den Melde- und Ergebnislisten der Jugend- und Jüngstenregatten liegt die Quote bei 70 zu 30 Prozent. Betrachtet man alle Altersgruppen, liegt das Verhältnis bei 75 zu 25 Prozent. Das DSV-Präsidium sieht in dieser Entwicklung großes Potenzial. „Wenn feststeht, dass Mädchen sich ebenso für den Segelsport begeistern wie Jungen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch im Erwachsenenbereich ein ausgewogenes Verhältnis erreicht ist. Dies kann man beschleunigen“, so DSV-Präsident Rolf Bähr. Der DSV wird daher das Thema als eine der zentralen Zukunftsaufgaben in den Focus seines diesjährigen Verbandstages rücken.
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- 19. Rekordversuch zum ISAF-Jubiläum
Die International Sailing Federation (ISAF) feiert 2007 ihr einhundertjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hat der Weltseglerverband das so genannte „Sail-the-World-Wochenende“ ins Leben gerufen, an dem so viele Personen wie möglich gleichzeitig aufs Wasser gebracht werden sollen. Die ISAF-Verantwortlichen hoffen, mit dieser für den 1. und 2. September geplanten Aktion weltweite Aufmerksamkeit auf den Segelsport richten zu können sowie nationale und möglichst auch internationale Rekorde für Massenbeteiligung an einer Sportveranstaltung zu brechen. Die ISAF ruft alle Nationen auf, sich mit entsprechenden Veranstaltungen an dem Event zu beteiligen. Auch existierende Regatten, von der Clubwettfahrt bis zur Weltmeisterschaft, können in die Aktion integriert werden. Die ISAF wird entsprechende Zertifikate und Plaketten zur Verfügung stellen. Weitere Details sollen in den kommenden Wochen auf der Website www.sailing.org veröffentlicht werden. Dort können sich die Clubs, Klassenvereinigungen und Regattaveranstalter auch das 100-Jahre-Logo der ISAF herunterladen, um es im Internet und in anderen Publikationen zu verwenden. Die offizielle 100-Jahr-Feier der ISAF startet am 12. Juli im Rahmen der ISAF World Championships in Portugal – eingeladen sind die WM-Teilnehmer sowie 800 Ehrengäste. Außerdem soll ein Buch zur Geschichte des Segelsports und der ISAF in limitierter Auflage veröffentlicht werden. Vorbestellungen sind über die ISAF-Website oder das ISAF-Sekretariat möglich. Eine Jubiläumsausstellung der ISAF zum Segel sport wird zuerst in Valencia/Spanien und anschließend in Lausanne/Schweiz gezeigt.
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- 20. Gratulation zum runden Geburtstag:
80 Jahre: Hans-Joachim Koltzsch (geb. 1.3.1927), ehem. Vorsitzender des Seglerrates, ehem. Präsident des Hessischen Seglerverbandes, Offenbacher Ruderverein 1874 75 Jahre: Hans-Jürgen Claußen (geb. 24.2.1932), Vorsitzender des Landes-Seglerverbandes Sachsen-Anhalt, 1. Segelverein Barleber See, Magdeburger Yacht-Club
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- 21. Sicherheit in der Sportschifffahrt
Im Jahr 2006 und Anfang 2007 haben einige Fachkonferenzen stattgefunden, die sich mit der Sicherheit in der Sportschifffahrt beschäftigt haben. Für die Mitgliedsvereine des Deutschen Segler-Verbandes sind im Newsbereich der DSV-Homepage www.dsv.org die wichtigsten Positionen des DSV zusammengestellt. Direkter Link: http://www.dsv.org/index.cfm?RUBRIK=1144&STYLE=default&&CS=AF502251324A0A803E7F226C6599F026&Article_ID=1070
Weitere Informationen erhalten Sie von Gerhard Philipp Süß, Generalsekretär des DSV |