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Wimpeltausch beim Sommerfest

Samstag, 18.08.2018

Nicht nur beim SCI wurde heute Clubfest gefeiert, sondern auch im 444 km entfernten Yachtclub Romanhorn auf der Schweizer Seite des Bodensees. Ehemaliges SCI Clubmitglied Julian Iriogbe, der just an diesem Tag seinen Laser in die Schweiz überführte, nahm als Gruss einen Wimpel in die Schweiz mit und bekam noch am selben Tag vom Präsidenten des Yachtclubs, Markus Villiger, während der Clubfeier in Vereinshaus am Romanshorner Hafen einen Wimpel des YCRO zur Übergabe an den SCI bei nächster Gelegenheit.

Mallorca Törn 2017

Anbei ein paar Impressionen des letzten Mallorcatörns.  
Gutes Wetter mit Sonnenschein und moderatem Wind und natürlich gutes Essen sorgten für einen enstpannten Törn.

OEM 2017: Gebrüder Winkel sind Meister!

Vom 29. April bis 1. Mai 2017 fand in Inheiden die OEM 2017 statt. Auch diese Veranstaltung stand wieder unter dem Zeichen des Äbbelwoi (Apfelwein). Meister, Vizemeister und Dritte erhielten die beliebten Frankfurter Bembel (Krug aus Ton für Apfelwein), Erinnerungspreise waren Deggelsche (Holzdeckel zum Abdecken des Geribbde = geripptes Glas für Apfelwein). Ein neuer Frankfurter Gospel-Song, Äbbelwoi Halsenoi (Apfelwein in den Hals schütten), wurde einstudiert.

Seit vielen Jahrzehnten veranstaltet der Segelclub Inheiden im Frühjahr die Schwerpunktregatta, auf der unter anderem die Oberhessische-Erlebnis-Meisterschaft ausgetragen wird. Der SCI freut sich jedes Jahr über zahlreiche Stammgäste, die sich teilweise nicht scheuen, ganz erhebliche Anreisestrecken auf sich zu nehmen. Zum 8. Mal dabei waren Ikke 1 sowie Ikke 2 aus Berlin (vulgo: Uwe Meifert und Georg Winzer GER 3775). Phillip Kyjewski war vom Alpsee aus angereist, Rainer Pohl und Benjamin vom Schluchsee und Segler aus allen Regionen der Republik, um am Drei-Einhalb-Flotten-Cup teilzunehmen. Der ehemalige Ministerpräsident des Land Hessen Roland Koch ging seinen ehelichen Pflichten ausnahmsweise einmal auf dem Segelboot (GER 3577) nach, seine Frau Ina hat ihn sicher durch alle fünf Läufe gebracht – weiter so! Jüngste Teilnehmer waren Gian Luca Winkler, mit 14 Jahren der jüngste Steuermann (SCI), und Jan Porzler mit 12 Jahren jüngster Vorschoter (SCH) (9.! Platz). Ältestes Boot war Antje G 603 mit Dirk Schön am Steuer und Iska Fischer an der Vorschot, die mit Holzmast ohne Salinge ohne Mastkontroller mit einem Boot Baujahr 1963 immerhin im letzten Lauf acht Boote hinter sich ließen. Antje war im Übrigen als Versorgungsschiff am Samstag mit Tanja auf dem Wasser und hat befreundete Crews mit einem an Bord frisch ausgeschenkten Glas Prosecco erfreut.

Der Inheidener See konnte seinen Ruf als Starkwindrevier verfestigen. Am Sonntag wurden vier Läufe gesegelt mit drehendem, böigem Südostwind, der in Böen 5 bis teilweise 6 Beaufort erreichte. Von 30 gemeldeten Booten gingen 28 Boote an den Start, es gab insgesamt 17 Kenterungen, was zeigt, dass es sich bei dem Inheidener See um ein – wie es ein Gast höflich formulierte – „anspruchsvolles“ Revier handelt. Die vier Läufe am Sonntag brachten einige Crews an die Grenzen ihrer Belastbarkeit, der fünfte Lauf am Montag war dagegen moderater.

Klaus Lachmann, Präsident und langjähriger Regattaleiter, wurde von allen Seglern sehr gelobt und hat seinerseits sehr deutlich zu erkennen gegeben, dass er den Job gerne macht und dass die Korsarentruppe ein „toller Haufen“ sei. Er freue sich jedes Jahr auf die Korsarveranstaltung in Inheiden. Er ist nach Kenntnis des Autors dieses Artikels der einzige Präsident eines deutschen Segelclubs, der persönlich für seine Gäste jeden Morgen ein leckeres Frühstück auf den Tisch zaubert - besonders beliebt ist das Rührei mit Krabben. Die „tolle Truppe“ feierte nicht nur auf dem Wasser, sondern auch abends im Clubhaus mit DJ und mehreren Fässern Freibier und dem unvermeidlichen Äbbelwoi in großen Mengen, diesmal gekrönt durch Cocktails, die vom Bar-Keeper Marvin Herold gemixt und angeblich gegen Ende des Abends auch aus dem 104 Jahre SC(A)I Pokal verkostet wurden.

In Inheiden zeigt sich besonders deutlich die starke Verjüngung der „tollen Truppe“ und zwar unter anderem daran, dass mehrfach auf einem oder auf verschiedenen Booten zwei Generationen aus einer Familie segelten, so Gerhard und Benjamin Schlindwein (2.! Platz), Gerd und Kyra Keppler (10.! Platz) und Viktor und Sybille, die ihre Eltern Harald und Regine Schreiber vorgelassen haben, damit ihnen die monatlichen Schecks für das Studium nicht gestrichen werden. Markus Heinbücher musste seinen Vater Robert Heinbücher nicht vorlassen – die Gründe dafür sind nicht bekannt. Eva und Sven Kristandt stehen auf eigenen Füßen, so dass (Schwieger-)Vater Gebhard Riegler nicht fragt werden muss. Iska Fischer lag mit Jochen Brune (4.) vor ihrem Ehemann und Schwager (8.) – Rückschlüsse auf Unterhaltszahlungen können daraus nicht gezogen werden.

Schließlich gilt es noch zu erwähnen, dass Gerd und Heike Renzel sich nach jahrelanger Überlegungsfrist endlich entschlossen haben, Mitglied im Segelclub Inheiden zu werden und unter dieser Flagge zu starten.

Alles in Allem war diese OEM, die mit drei 1. und einem 2. Platz souverän von Daniel und Christian Winkel, OEM Meister 2017, gewonnen wurden, ein einziges Fest. Der SCI hatte allen Grund, sich über zahlreiche und treue Gäste und Freunde zu freuen, und plant bereits für das nächste Jahr (es wird eine Jubiläumsveranstaltung).

Martin Fischer, GER 3808 MINIMAX

Saisoneröffnung beim Segelclub Inheiden

Mit zwei Schwerpunktregatten startete der Segelclub Inheiden e. V. in die neue Segelsaison.

Am 22./23.04 waren 9 junge Segler mit ihren Optimisten zu Gast, um in dieser Jüngstenklasse ihren Sieger auszusegeln.

Leider war das Meldeergebnis für den Veranstalter enttäuschend, jedoch segelten die jungen Segler/innen unter der Leitung von Wettfahrtleiter Jochen Brune 4 Wettfahrten. Für einige der Segler war es die erste Regatta.
Sieger wurde Leonhard v. Holtum aus Heppenheim vor Jan Gittinger aus Duisburg und Theo Gnass aus Langen.


Für den traditionellen, hochrangigen 52. Frühjahrstreff der Korsare am 29.04./01.05. hatten sich 29 Mannschaften aus BW, NRW, Berlin und Hessen angemeldet. Es ist schon erstaunlich, dass dieses Segelrevier jährlich von so vielen Korsarseglern gerne besucht wird.

Sie sollten ihr Erscheinen nicht bereuen, denn diese Regatta bot besten Segelsport, mit mehr als ausreichendem Wind, guter Regattaleitung und bester abendlicher Unterhaltung. Auch die kulinarischen Ansprüche wurden überdurchschnittlich erfüllt.

Die  Begrüßung nahm der Korsarenobmann Christian Fischer und der 1. Vorsitzende und WFL Klaus-D. Lachmann vor.

Die Windvorhersage für den Samstag war mäßig und so wurde nach einer längeren Wartezeit der Segler auf dem Wasser an diesen Tag keine Wettfahrt angeschossen. Die Segler genossen den Abend mit gutem Essen und einem DJ, der für gute Stimmung sorgte.

Für Sonntagmorgen 11.00 Uhr war der erste Start vorgesehen und die Windvorhersage mit Winden aus SO drehend bei 3-4 Bft, in Böen bis 6 Bft  und strahlendem Sonnenschein traf ein. Für die Segler sollte dies ein heißer Tanz werden, denn es wurde ihnen alles abverlangt. Der WFL startete am Vormittag zwei Wettfahrten und nach einer Mittagspause, die dringend notwendig war, noch einmal zwei Wettfahrten. Fünfzehn Kenterungen zeigen an, dass diese Wettfahrten alles andere als einfach waren.

Die Helfer des SCI und der DLRG Butzbach waren immer zur Stelle, um hilfreich einzugreifen.

Die zahlreiche Zuschauer, die diesen schönen Tag das Ufer des Sees bevölkerten waren fasziniert von diesem segelsportlichen Ereignis, dass viele von ihnen vorher noch nie gesehen hatten. Eine Werbung für den heimischen Segelsport!

Alle Mannschaften waren froh, als der Segeltag zu Ende war und sie konnten sich am Abend über ein Italienisches Büffet, serviert von Sabine Kauffmann und ihrem Mann vom DSC Langen, freuen.

Alle Segler/innen waren am Abend „erschossen“ und wollten nur die Ruhe und Erholung genießen.

Am nächsten Morgen deutete sich ein Wetterwechsel an und so kam auch der Wind zögerlich und diesmal aus West.
Wettfahrtleiter Klaus-D. Lachmann ließ noch eine Wettfahrt segeln und beendete die Wettfahrtserie um 13.00 Uhr.

Nach dem Mittagessen nahmen Christian Fischer und Klaus-D. Lachmann die Siegerehrung vor, bedankten sich aber vorher bei allen Helfern des SCI auf dem Wasser und in der Küche. Auch für sie gingen arbeitsreiche Tage zu Ende.

Sieger dieser Wettfahrten wurden.
            Daniel und Christian Winkel vom YC Saarbrücken vor
            Gerhard und Benjamin Schlindwein vom SC Graben-Neudorf und
            Dierk und Tina Conrad vom DSC Langen

Bester Segler vom SCI waren Joche Brune und Iska Fischer auf dem 4. Platz. Jüngster Steuermann war Jan Luca Winkler mit 14 Jahren vom SCI und Jan Porzner 12 Jahre alt vom SCH.

Alles in allem war es eine gelungene und segelsportlich anspruchsvolle Segelregatta, die vielen in guter Erinnerung bleiben wird.

Schon jetzt planen die Verantwortlichen des SCI die Jubiläumsregatta zum 60ten Geburtstag der Korsarenjolle und den Jugend-Euro-Cup, der zum zweiten Mal in Inheiden ausgesegelt werden wird.

Klaus-Dieter Lachmann
1. Vors. SCI

Jugendtrainingswoche 2016

15. Jugend - Segeltrainingswoche beim Segelclub-Inheiden e.V.

Vom 21.08.-27.08.16 waren 22 jugendliche Seglerinnen und Segler aus hessischen und bayerischen DSV-Vereinen, unter ihnen 11 Kinder von der Trainingsgemeinschaft des SCI und des Friedrichsdorfer Yachtclub, zu Gast auf dem Vereinsgelände des Segelclubs am Inheidener See.

Alle Kinder trainierten im Optimisten, dem Jüngstenboot des DSV, welche teilweise vom SCI zur Verfügung gestellt wurden.

Betreut wurden diese in 3 Gruppen, entsprechend ihrer Vorkenntnisse, von neun Helfern des SCI und des SSC Kahl und WSV Bergstraße. Alle Betreuer machen dies schon seit einigen Jahren, und einige, die aus dem Opti ausgestiegen sind, geben heute ihre Kenntnisse an die jüngeren Segler weiter. Dies hat sich in den letzten Jahren als sehr erfolgreich erwiesen.

Für das leibliche Wohl der jungen Teilnehmer sorgten Karin Höhle und Sabine Blumenthal vom SCI.

Leider waren die ersten Nächte in den Zelten noch ungewohnt, wobei die Nächte doch schon empfindlich kalt waren. Beim regelmäßigen Frühsport kam man dann wieder auf Betriebstemperatur.

Anfangs der Woche war das Wetter noch durchwachsen, aber es stellte sich eine Hochdrucklage ein, die an karibisches Flair erinnerten. Bei Sonne satt und ein tollem Thermikwind wurden die Boote aufgeriggt und es ging täglich für fünf Stunden, mit Unterbrechung zur Mittagspause, aufs Wasser.
Zum Ende der Woche wurde die Sonneneinstrahlung so intensiv, dass der Aufenthalt auf dem Wasser unmöglich war.

Ausreichende Kentermanöver und Baden im See kamen nicht zu kurz und sorgten für angenehme Erfrischung. Von Gewittern und Starkregen blieben alle in dieser Woche verschont.
Auch der theoretische Teil des Segels - einige Kinder wollten ihren Jüngsten-Segelschein absolvieren - kam nicht zu kurz.

Damit auch nach dem Segeln am Abend keine Langeweile aufkam, veranstalteten die Betreuer eine Rallye um den See mit kniffligen Aufgaben, Stockbrotbacken, Lagerfeuer mit Musik, Disco und eine Nachtwanderung.

Am letzten Tag musste die angesetzte Abschlussregatta wegen Windstille und intensiver Sonneneinstrahlung abgesagt werden.

 Alle Teilnehmer wurden vom SCI Sportwart Jochen Brune und Wibke Koska, der SCI Jugendobfrau, die beide das Camp leiteten, gegen Mittag  mit einem Erinnerungsgeschenk verabschiedet. Zwölf Kinder bestanden die Prüfung zum Erhalt des Jüngsten-Segelschein.

Der Vorsitzende des SCI  Klaus-D. Lachmann bedankte sich bei allen Helfern für ihren ehrenamtlichen Einsatz, den Eltern für ihr Vertrauen in den SCI und wies darauf hin, dass im nächsten Jahr, Ende Juli wieder eine Jugend-Segelfreizeit beim SSC Kahl stattfindet.


Klaus-D. Lachmann 1. Vors. SCI                    Bilder: Jochen Brune SCI